Heim@ / Leben im Landkreis Kusel

Der Landkreis Kusel

Der Landkreis Kusel ist eine  Gebietkörperschaft im Südwesten von Rheinland-Pfalz. Sitz der Kreisverwaltung ist die gleichnamige Stadt Kusel, Deutschlands kleinste Kreisstadt; die bevölkerungsreichste Gemeinde ist die Orstgemeinde Schönenberg-Kübelberg. Ein Großteil der Bevölkerung lebt in Dörfern mit weniger als 1000 Einwohnern.
Lage

Der Landkreis Kusel liegt im Nordpfälzer Bergland.Höchste Erhebungen sind der Königsberg (568 m), der Potzberg (562 m) und der Selberg (546 m).Größte Flüsse sind die Lauter und der Glan.

Mobilität im Landkreis Kusel
Bus und Bahn

Im Landkreis Kusel gibt es neben den beiden Bahnlinien (Kusel – Kaiserslautern und Lauterecken – Kaiserslautern) und den beiden RegioLinien (Kusel – Homburg und Kusel – Lauterecken – Bad Sobernheim) zahlreiche weitere Buslinien, so dass alle Ortsgemeinden im Kreis an den Nahverkehr angeschlossen sind. Deutsche Bahn

Der Landkreis Kusel gehört seit 2006 zum VRN Verkehrsverbund Rhein-Neckar. Damit stehen den Fahrgästen im Landkreis Kusel die Fahrausweisangebote des VRN vom Einzelfahrschein über die Tageskarten bis hin zu den verbundweit gültigen Jahreskarten zur Verfügung.

Fahrplaninformationen und Tarifauskünfte erhalten Sie unter www.vrn.de

Taxi

Das Taxi ist die teuerste Transportmöglichkeit.  Die verschiedenen Taxiunternehmen finden Sie unter Taxiunternehmen

Ruftaxi

Das Ruftaxi hat einen festen Fahrplan, fährt aber nur dann, wenn es mindestens eine Stunde vorher telefonisch bestellt worden ist (Telefonnummer auf der jeweiligen Fahrplanbuchseite) und bedient die im Fahrplan genannten öffentlichen Haltestellen. Inhaber einer VRN-Jahreskarte (zum Beispiel Jahreskarte Ausbildung, Karte ab 60, Rhein-Neckar-Ticket, Freizeit-Ticket, … ) können das Ruftaxi kostenlos nutzen. Alle anderen Fahrgäste zahlen für die Fahrt mit dem Ruftaxi entsprechend dem VRN-Tarif zur Zeit 1,90 € oder 2,30 €.

Flixbus

Flixbus ist eine günstige Reisemöglichkeit innerhalb Deutschlands und Europa. Die verschiedenen Zielorte finden Sie unter Flixbus

Führerschein

Um in Deutschland Auto fahren zu dürfen, benötigt man eine deutsche Fahrerlaubnis.  Der ausländische Führerschein muss daher in einen deutschen Führerschein umgeschrieben  werden. Diesbezüglich nehmen Sie bitte Kontakt mit der zuständigen Führerscheinstelle in der Kreisverwaltung Kusel auf. In den meisten Fällen  wird nur eine deutsche Fahrerlaubnis erteilt wenn eine vollständige theoretische und praktische Prüfung  absolviert wurde.

Städte und Gemeinden
Alle Gemeinden, Stadt-/ Kreisverwaltungen, Ämter, Ärzte oder Beratungsstellen bieten Ihnen Hilfestellungen zu verschiedenen Fragen oder Problemen unter rlpDirekt – Ihre Bürgerplattform

Wohnen

Für jeden ALG II –Empfänger gelten klare Regeln für den Ablauf bei einem Umzug. Diese Voraussetzungen müssen eingehalten werden:

Wohnungssuche / Wohnungsbesichtigung

Die Asylberechtigten werden bei der Wohnungssuche durch die Migrationsoordinatoren des Jobcenters Landkreis Kusel unterstützt (nur beim Übergang von Kreisverwaltung zum Jobcenter).  Hierbei werden dem Leistungsbezieher zur Verfügung stehende Immobilien mitgeteilt. Ebenso werden die Leistungsbezieher bei Wohnungsbesichtigungen unterstützt.

Mietbescheinigung

Wurde vom Leistungsbezieher eine Wohnung gefunden. Muss vom zukünftigen Vermieter die Mietbescheinigung ausgefüllt werden. Diese muss anschließend im Jobcenter abggeben werden. Die Mietbescheinigung beinhaltet z.B. Adresse, Angaben zur Größe und Mietkosten der Wohnung. Diese Angaben werden vom Jobcenter geprüft. Jenachdem wird schriftlich eine Zusage oder Absage zum Umzug erteilt. Ein Mietvertrag darf ohne Zustimmung des Jobcenters nicht unterschrieben werden. Die Mietbescheinigung kann bei den Migrationskoordinatoren angefordert werden.

Zustimmung zum Umzug

Vor der  Bewilligung  zum Umzug wird eine Überprüfung der Angemessenheit dieser Wohnkosten vorgenommen. Dabei werden die Wohnfläche, Mietkosten und der Mietspiegel berücksichtigt. Sollten die Wohnkosten nicht angemessen sein, ist man verpflichtet eine kleinere oder günstigere Wohnung zu suchen.

Es darf erst ein Mietvertrag unterschrieben werden, wenn das Jobcenter dem Umzug zustimmt. Die Zustimmung erfolgt mit einem Bescheid per Post.

Mietvertrag

Ein Mietvertrag darf erst unterschrieben werden, wenn das Jobcenter einem Umzug zugestimmt hat. Das Jobcenter Kusel benötigt eine Kopie eines unterschriebenen  Exemplars, um weitere Anträge wie z.B. Wohnungserstaustattung oder Mietkaution  bearbeiten  zu können.

Mietkaution

Ist der Umzug vom Jobcenter genehmigt worden, können die Kosten vom  Jobcenter des neuen Wohnorts, soweit vorab eine Zustimmung  durch den Leistungsempfänger eingeholt worden ist, übernomen werden.

Die Mietkaution wird dem Leistungsbezieher in der Regel als Darlehen gewährt. Das bedeutet, dass der Leistungempfänger die Kautionskosten monatlich an das Jobcenter zurückzahlen muss.

Wohnungserstaustattung

Als ALG II Empfänger  besteht grundsätzlich die Möglichkeit, eine Wohnungserstausstattung zu erhalten. Dabei wird diese auf Antrag zusätzlich zum Regelbedarf gewährt. Als Erstausstattung kommen Beihilfen vom Jobcenter für verschiedene Dinge in Betracht, die für eine vernünftige und angemessene Haushalts- bzw. Lebensführung notwendig sind.

Dazu zählt in der Regel immer die notwendige Wohnungsausstattung, wie beispielsweise die Möbel für die erste eigene Wohnung sowie z.B. Kühlschrank, Herd oder Kochplatte, Waschmaschine, Bett und Bettwäsche, Handtücher, Geschirr, Töpfe und Besteck, Bügeleisen, Staubsauger etc.

Abtretungserklärung

ALG II Leistungen beinhalten neben dem Regelsatz auch einen Anspruch auf Übernahme der Kosten für Unterkunft und Heizkosten. Diese Kosten werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen übernommen und richten sich nach den örtlichen Richtlinien des Landkreis Kusel. Die Miete für die Wohnung kann  an den Leistungsbezieher ausbezahlt werden. Die Voraussetzung ist, dass der Leistungsempfänger diese Zahlung nur für die Miete einsetzt. Kann dies nicht gewährleistet werden, kann das Jobcenter diese Zahlungen direkt an den Vermieter der Wohnung tätigen (Abtretungserklärung).

Befreiung der Rundfunkgebühren GEZ

Personen sind von den GEZ-Gebühren befreit wenn sie die Arbeitslosengeld II  Leistungen erhalten. Für die GEZ Befreiung muss ein aktueller Bewilligungsbescheid vorgelegt werden. Der Bewilligungsbescheid und das GEZ-Formular können bei den Migrationskoordinatoren angefordert werden.

Einkaufen

Öffnungszeiten Geschäfte
  • Lebensmittelgeschäfte: 08:00 bis 20:00 Uhr
  • Geschäfte für z.B. Kleidung: 10:00 bis ca. 20:00 Uhr
  • Bäckereien öffnen teilweise schon ab 6 Uhr
  • an Sonn- und Feiertagen sind die Geschäfte geschlossen
  • die Öffnungszeiten sind von Region zu Region verschieden
  • in Städten sind die Geschäfte länger geöffnet als auf dem Dorf

Soziale Anlaufstellen

Freizeiteinrichtungen

Was kann ich in meiner Freizeit  unternehmen? Sportvereine, Musikschulen, Jugentreffs und Kirchen im Landkreis Kusel bieten viele Freizeitangebote. Bitte wenden Sie sich an diese Einrichtungen, um weitere Infos zu bekommen.Machen Sie diesem Link rlpDirekt – Ihre Bürgerplattform auf und geben Sie “ Kreis Kusel “ ein.

Moscheen

Unter diesem Link Moschee Kusel (Landkreis) finden Sie Anschriften, Kontaktdaten und Öffnungszeiten von Ihrer Moschee in der Nähe des Landkreises Kusel

Gesundheit

Was tun Im Krankheitsfall

Der Leistungsbezieher ist verpflichtet sich bei Krankheit abzumelden und eine Krankmeldung vom Arzt im Jobcenter vorzulegen. Fehlt der Leistungsempfänger unentschuldigt, kann eine Sanktion erfolgen.

Ihre Ansprechpartner (Migrationskoordinatoren) sind Ihnen bei der Suche nach einem Arzt behilflich.

Krankenversichertenkarte

Die Krankenversichertenkarte ist eine elektronische Chipkarte, die das Mitglied einer Krankenkasse im Falle eines Arztbesuches vorlegt, damit der Arzt die Behandlungskosten mit der Krankenkasse abrechnen kann. Bei Antragsstellung im Jobcenter werden die Daten des Leistungsempfängers  an die jeweilige Krankenkasse weiter geleitet. Die Krankenkasse informiert anschließend den Leistungsempfänger über die weiteren Schritte.

Zusammenleben

Das Grundgesetz

Das Grundgesetz gilt als verbindliche Grundlage zum Zusammenleben in Deutschland.
Das Grundgesetz beinhaltet  z.B. folgende Punkte:

  • Meinungsfreiheit:

Alle Menschen dürfen sich ihre eigene Meinung bilden, diese  frei äußern und verbreiten. Jeder hat Zugriff auf alle Medien, d.h. jeder kann sich über alle Themen informieren. Wer seine Meinung frei äußert, muss auf den Schutz der persönlichen Würde anderer Menschen achten.

  • Religionsfreiheit:

Es herrscht in Deutschland Religionsfreiheit. Alle Menschen dürfen ihre Religion und ihren Glauben frei ausüben und selbst wählen. Der Staat schreibt niemandem vor, ob und an welchen Gott man glauben soll.

  • Freie Entfaltung der Persönlichkeit:

Nach dem Grundgesetz ist jeder Mensch ein freies und selbstbestimmtes Individuum. Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin. Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner sexuellen Orientierung, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Pflichten

Schulpflicht:

Die Schulpflicht in Deutschland ist gesetzlich geregelt. Die Schullaufbahn beginnt für jedes Kind zwischen 5 und 6 Jahren und endet spätestens mit 18 Jahren (12 Schuljahre).

Die Schulpflicht endet früher wenn:

  • die 10. Klasse einer Haupt-, Real-, Gesamt- oder Regionalen Schule oder eines Gymnasiums erfolgreich abgeschlossen wurde.
  • die Berufsfachschule I oder II erfolgreich abgeschlossen wurden.
  • eine mindestens zweijährige Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen wurde.

Medien

Illegales Herunterladen

In Deutschland sind in der Regel alle Filme und Musiktitel rechtlich geschützt.

Beim illegalen Herunterladen von Musik oder Filmen aus dem Internet können deshalb rasch sehr hohe Geldstrafen entstehen. Am besten informiert man sich vorher genau, was erlaubt ist und was nicht.

Urheberrecht

Kopieren und weitergeben von DVDs, CDs, BluRay zu gewerblichen Zwecken verstößt gegen das Urheberrecht.

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